Die Reduzierung von Plastikverpackungen hat für uns oberste Priorität

Korallenriffe unter Wasser

Die Diskussionen über den Klimawandel sind überall präsent. Die Bekämpfung und Reduzierung der Auswirkungen auf unsere Umwelt ist für viele Unternehmen mehr als nur ein heiß diskutiertes Thema. Dies gilt gleichermaßen für WindowMaster.

In den letzten Jahren sind Unternehmen und ganze Branchen für den Kunststoffverbrauch in ihren Produkten und Verpackungen kritisiert worden. Dies war berechtigt. Auch die Baubranche ist von dieser Diskussion betroffen und musste Kritik für die Auswirkungen auf den Klimawandel hinnehmen.

Dies zeigt deutlich, dass genau jetzt die Zeit für innovative und nachhaltige Lösungen ist – insbesondere im Hinblick auf Materialien, Arbeitsabläufe und die Einstellung zu Bau- und Abbruchabfällen. So hat zum Beispiel die ökologische Denkfabrik Concito herausgefunden, dass die Herstellung von Baustoffen und -materialien etwa zehn bis 15 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen ausmacht. Hierbei wurde der Transport noch nicht berücksichtigt.

Insbesondere die Kritik an der mangelnden Nachhaltigkeit in unserer Branche hat uns dazu veranlasst, unsere Produkte sowie Technik zu einem Teil der „Revolution Nachhaltiges Bauen“ machen zu wollen. Jedoch konnten wir unseren eigenen Beitrag zu dieser Statistik hinsichtlich des Kunststoffverbrauchs nicht beschönigen. Allein in Europa sind Verpackungen für 30 Prozent der jährlichen Plastikproduktion verantwortlich. Es wurde offensichtlicher und schwieriger für uns, unsere Produkte als eine nachhaltige Bautechnik zu bewerben, wenn wir nicht auch den Abfallanteil in unserer Verpackung auf den Prüfstand stellten.

„Wir möchten ganz gewiss nicht Teil dieser beunruhigenden Statistik sein. Daher haben wir eine Reihe an Initiativen ins Leben gerufen, die unsere Umweltbilanz verbessern können. Unser Erfolg bei der Verringerung unseres Kunststoffverbrauchs hat uns gezeigt, dass es viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt, wenn wir Zeit und Energie in neue Initiativen investieren“, so Erik Boyter, CEO von WindowMaster.

„WindowMaster liefert Raumklimalösungen, die die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden steigern. Darauf sind wir natürlich stolz. Doch was bringt das alles, wenn wir nicht vor der eigenen Haustür kehren und unsere eigene Arbeitsweise nicht verbessern? Meines Erachtens gilt es, das umzusetzen, was man anderen predigt.“
Erik Boyter

Erik Boyter

CEO und Eigentümer, WindowMaster

Der Kurswechsel

2016 haben wir eine interne Überprüfung unseres Kunststoffverbrauchs innerhalb unserer Lieferkette durchgeführt. Dabei haben wir herausgefunden, dass unsere Produktverpackungen den größten Teil unseres Kunststoffverbrauchs ausmachten. Zudem haben wir festgestellt, dass einfache Änderungen bereits erhebliche Einsparungen ermöglichen.

Die Produkte von WindowMaster werden nur selten ungeschützt auf der Baustelle gelagert. Aufgrund der elektrischen Komponenten und der kompakten Abmessungen werden diese oftmals in geschützten Innenbereichen gelagert – anders als größeres Baumaterial. Da letztere meistens für längere Zeit draußen stehen muss, wird eine Kunststofffolie zum Schutz als notwendig erachtet. WindowMaster-Produkte werden häufig innen gelagert, sodass dieser Grad an Kunststoffverpackungen nicht erforderlich ist.

Nach der Überprüfung und Protokollierung des Kunststoffverbrauchs für unsere Verpackungen hatten wir uns zunächst das Ziel gesetzt, den Jahresverbrauch bis 2018 um 30 Prozent zu senken. Bis Ende 2018 konnten wir unseren Kunststoffverbrauch sogar um sagenhafte 69 Prozent verringern.

Wir haben nicht nur auf den Kunststoff als Außenverpackung unserer Produkte verzichtet, sondern auch auf die Verpackungschips. Außerdem konnten wir durch neue Methoden bei der Zusammenstellung und Palettierung unserer Produkte die Anzahl der versandten Paletten und Pakete insgesamt verringern. So benötigen wir weniger Lagerfläche sowie Verpackungsmaterial und erzeugen weniger Emissionen.

Nachweis der Nachhaltigkeit

Seit 2016 ist WindowMaster ein Teil der weltweit größten und wichtigsten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung, der United Nations Global Compact. So erstellen wir jedes Jahr einen Bericht mit unseren Fortschritten in Bezug auf das Erfüllen der zehn Prinzipien des UN Global Compact. Mit unserer Arbeit möchten wir einen Beitrag zum Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) leisten.

Die Prinzipien des UN Global Compact decken die Bereiche Umwelt, Menschenrechte, Korruptionsprävention und Arbeitsnormen ab.

„Für uns war der Beitritt zur UN Global Compact eine logische Konsequenz. Denn wir sind der Überzeugung, dass alle Unternehmen der Branche Verantwortung übernehmen und versuchen müssen, sämtliche Bereiche hinsichtlich Nachhaltigkeit zu prüfen und zu optimieren. Denn wir müssen uns unserer Verantwortung für unseren Planeten bewusst sein. Nachhaltiges Handeln ist kein Luxus, es ist ein Gebot, falls wir auch in der Zukunft noch geschäftlich tätig sein möchten. Unsere Arbeit ist unser Lebensunterhalt und -inhalt. Daher es ist wichtig, dass wir dieser Arbeit auch weiterhin mit gutem Gewissen, zufriedenen Mitarbeitern und Kunden nachgehen können“, so Erik Boyter.

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